Homo Magi 

Scheck

29.03.2026

Hallo Salamander,

man muss Denis Scheck nicht mögen. Seine Herkunft als Science Fiction-Fan führt aber dazu, dass ich immer wieder auf ihn aufmerksam gemacht werde – uns sei es nur, um darauf hinzuweisen, dass es immerhin ein Mensch aus dem Fandom der 70er/80er „zu was gebracht hat“.

Ich habe mir dann zum Geburtstag zwei seiner Werke schenken lassen. Und „Schecks Bestseller Bibel“[1] habe ich wirklich mit Genuss verschlungen. Immer wieder gibt es auch Überschneidungen zur Science Fiction … aber das ist jetzt nicht Thema. Interessant ist, was er in einem längeren Absatz zur Diskussion um J. K. Rowling und ihre „transphob gedeutete[n] Äußerungen“[2] schreibt:

Doch wenn wir nicht in den Echokammern unserer selbstbezüglichen Blasen veröden wollen, müssen wir wieder lernen, auch Gegenargumenten geduldig zuzuhören und sie nicht mit Boykottaufrufen mundtot zu machen.[3]

Von Kommentaren dieser Art hätte ich mir in der Rowling-Debatte (und anderen, ähnlichen Debatten) mehr gewünscht. Leider ist es zu weit hergeholt, wenn ich jetzt behaupte, dass Scheck das nur formulieren konnte, weil er früher ein aktiver Science Fiction Fan war …

Dein Homo Magi

[1] Scheck, Denis „Schecks Bestseller Bibel“, München, 2024

[2] ebenda, S. 370

[3] ebenda, S. 371

 

 

 

 

 


 

 

 


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